2015 Portugal - 5



 

 

Alles klar zum nächsten Stadtrundgang? 

Es gibt so viele schöne Plätze in Lissabon. die ich euch zeigen will. An den sieben Hügeln gibt es schöne Miradouros, das sind besondere Ausichtspunkte, die wunderbare Ausblicke auf den Tejo und die Stadt bieten.

Aber auch die großen Plätze in der Unterstadt mit den Brunnen und Siegessäulen laden zum sitzen und schauen ein. 

 

 

Und überall gab es die kleinen Kioskhäuschen, wo man einen Bica (Espresso), frisch gepressten Saft oder ein Gläschen Wein bekam. Wenn es dann auch noch handgemachte Musik und Gesang dazu gab, wollte ich gar nicht mehr aufstehen.

Besonders schöne Plätze waren auch am Tejo zu finden, im Liegestuhl oder direkt am Wasser konnte ich vom  großen Meer träumen. 

Bei dem vielen Wasser bot sich eine kleine Bootstour natürlich an. Lissabon vom Tejo aus zu sehen war ein schönes Erlebnis. An dem alten Hafenanlagen vorbei fuhr das Boot zur breiten Hängebrücke. Dort in Almada steht am Ufer des Tejo die hohe Christusstatue "Christo Rei". Unter der Brücke hindurch fuhr das Boot weiter und der "Turm von Belem" sowie das "Denkmal der berühmten Seefahrer" war auch vom Tejo aus gesehen sehr beeindruckend. Neben einem ehemaligen Elektrokraftwerk liegt das MAAT, ein bedeutendes und sehenswertes Museum für Kunst, Architektur und Technik. Historische Hafengebäude und moderne Hochhäuser stehen am "Cais de Sodre", dem Bahnhof nach Cascais. Darüber liegt St. Catarina, der Stadtteil mit meinem Quartier auf Zeit.

In Lissabon gibt es wunderbare, alte Geschäftshäuser, z.T. noch im Jugendstil oder im Art Deco, einfach wunderschön. Auch alte Buchläden und interessante Antiquariate fand ich in den Straßen.

Feinstes Kunsthandwerk wurde in schön dekorierten Läden angeboten, aber auch handgewebte Stoffe, Tücher und Kleidung mit schönen Farben und Mustern waren im Angebot. Tante-Emma-Läden mit einer tollen Auswahl an Genuss- und Lebensmitteln fand ich genauso, wie die vielen Patisserien, die mit einem riesiges Angebot an süssen Köstlichkeiten alle Vorsätze zur Kalorienplanung verschwinden lassen. z.B. hier: Pastelaria Alcoawww.pastelaria-alcoa.com/

Beeindruckt hat mich auch ein Herren-Frisörladen, scheinbar aus einer anderen Zeit. Natürlich gab es in Lissabon auch große Shopping Center und die ganze Bandbreite der Luxus-Nobelmarken, aber diese kleinen Läden waren für mich viel interessanter.   

Das Convento do Carmo ist ein ehemaliges Kloster, das im großen Erdbeben von Lissabon 1755 zerstört wurde. Die Restaurierung kam nach der Säkularisation ins Stocken. In den Ruinen der Klosterkirche ist jetzt ein archäologisches Museum untergebracht. In dem kleinen Museum werden interessante Fundstücke von prähistorischen Zeiten bis ins Mittelalter gezeigt. Besonders beeindruckend sind natürlich die gotischen Säulen und Fensterbögen die sich ohne Dach weit in den blauen Himmel strecken.

 

Nur 200 Meter vom Ufer des Tejo entfernt befindet sich die Catedral Sé Patriarcal. Sie ist die älteste Kirche und die Hauptkirche der Stadt Lissabon. Nach der Vertreibung der Mauren begann König Alfonso der Eroberer im Jahr 1147 mit der Errichtung des Gotteshauses an der Stelle einer arabischen Moschee. Die Kirche erlebte viele Herrscher, die ihre Hauptkirche nach ihren Vorstellungen aus- und umbauten, so findet man Stilelemente aus der Romanik, der Gotik, des Barocks oder der Renaissance in dieser großen Kirche. 

Kunst findet man in Lissabon nicht nur in den vielen Galerien und Museen, Kunst gibt es auch in den Straßen unterhalb des Castelo de S. Jorge. Einige enge Gassen und Treppen wurden zur Kunstgalerie erklärt.

Das Wetter war, mit wenigen Ausnahmen, sonnig und warm, so daß auf die tägliche Sonnenuntergangs-Zeremonie nicht verzichtet werden mußte. Schöne Platze dafür gab es genug, ich genoss diese Zeit meist am nahen Miradouro St. Catarina bei einem leckeren Gin Tonic.

 

Das war meine schöne Zeit in Lissabon, die Woche ging leider viel zu schnell vorbei, aber ich freute mich bereits auf das Meer und die Wellen. Ich fuhr also nochmals für ein paar Tage nach Cascais in das Muchaxo, ein altes Hotel direkt am Meer. 

 

Bis bald  -  Ecki