2019 unterwegs mit der Aidamar-8...



 

Mit dem Sonnenaufgang erreichten wir den Hafen von Dover. Dover ist/war ein großer Fährhafen zwischen England und Frankreich, mittlerweile ist er, bedingt durch den neuen, leistungsfähigen Eisenbahntunnel, in einen Dornröschenschlaf gefallen. 

Aber das kann sich mit dem Brexit vielleicht ändern.

Die weißen Kreidefelsen von Dover leuchteten rosa in der Morgensonne und ich verfolgte die Anlegemanöver der Aidamar. Zuerst wollte ich  an Land gehen, aber Dover erschien mir nicht so interessant und einladend. Für die wenigen Stunden nach London fahren wollte ich auch nicht, also blieb ich an Bord. Natürlich wäre auch ein Geldwechsel notwendig gewesen, also an meinen letzten Tag wollte ich es ruhiger angehen und ging nach dem Frühstück in den Wellnessbereich. Dort verbrachte ich den Tag mit Musik-hören, lesen, schreiben und faulenzen.

Nachmittags fand ich an meiner Kabinentür eine Einladung für eine abendliche "Farewell Party" in einer Aidabar. Die Schiffsführung lud die Gäste, die in Rotterdam das Schiff verließen, zu einem kleinen Umtrunk ein. Das war sehr nett gemacht, Sekt, Schnittchen und eine große Torte standen schon bereit und die Aidamar-Manager hielten kurze Reden. Dazu sang und tanzte die Boy-Group aus dem Crewbereich. Meine Aida-Reise fand hier ein schönes Ende.

 

Am nächsten Morgen stand die Aidamar schon am Terminal in Rotterdam. Den Koffer hatte ich schon in der Nacht vor die Kabinentür gestellt, ich hatte nur noch meinen kleinen Reiserucksack und viel Zeit bis zu meiner Rückfahrt mit dem Zug nach Stuttgart. 

Bei einem ausführlichen Frühstück ließ ich nochmals die Reise vorbei ziehen. Es gab viele sehr schöne Momente, schöne Erlebnisse und Gespräche. Ich habe mich auf dem Schiff sehr wohl gefühlt, die Qualität des Essens war unterschiedlich und an manchen Stellen verbesserungsfähig.

Ich bedanke mich bei der gesamten Schiffsmannschaft für die gute und sichere Fahrt und bei den vielen netten Service-Mitarbeitern für ihre Geduld und Freundlichkeit, die ich hier in den 10 Tagen erlebt habe. 

Also, Schiff Ahoi und weiterhin gute Fahrt mit der Aidamar.

 

Bis bald  -  Ecki

 


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