2019 unterwegs mir der Aidamar-7...



 

 

 

Heute war Seetag, also kein Hafen, kein Landgang.

 

Ich mußte mein Reisetagebuch nachschreiben, da ich nicht mehr auf dem aktuellen Stand war. Dazu setzte/legte ich mich in den Wellnessbereich nahe der Sauna und ließ es langsam angehen.

Ich hörte meine Lieblingsmusik und kam mit dem Schreiben gut voran. Hier an Bord ist der Internetzugang kompliziert, langsam und teuer. Bilder hochladen ist so gut wie gar nicht möglich. Whatsup ist noch ok, wenn man im Hafen Netzzugang hat. 

Also schrieb ich von meinem Besuch in Lissabon, Porto und Feroll. Das macht mir Spass, ich könnte noch viel mehr schreiben, aber das wird dann vielleicht langweilig. Zwischendurch springe ich mal in die Sauna und stelle mir vor wie kalt das Wasser da unten im Atlantik ist. ;-)) Zum Bart trimmen musste ich auch noch, der sollte wieder auf 2-Tages-Länge gestutzt werden, sonst sehe ich ja aus wie "Der alte Mann und das Meer". 

Ab und zu gab es kalte Fruchtspiesschen und kühle Drinks, die erfrischten und gut schmeckten. So verging auch dieser Tag viel zu schnell. Jetzt hatte ich wieder den aktuellen Stand bei meinem Reisetagebuch. Großartige Sachen werden heute nicht mehr passieren, die übliche Runde durchs Schiff.

Nachtrag:

Abends fand im Theater ein sehr schöner ABBA Abend der Tänzer und Sänger statt. Eine einstündige Präsentation der bekannten ABBA-Songs in einer sehr schönen Inszenierung. Das hat viel Spass gemacht. Hier gibt es ein kurzes Video:                         ABBA-Show https://youtu.be/12L0wcagJqg

Am nächsten Morgen wurde die große französische Hafenstadt Le Havre pünktlich erreicht. Spät in der Nacht gab es einen medizinischen Notfall und ein Hubschrauber mußte einen Gast ans Land ins Krankenhaus bringen. Von dieser Aktion haben nur wenige Gäste etwas mittbekommen.

Le Havre musste nach dem Krieg komplett neu aufgebaut werden, da nach schwersten Bombadierungen (von den Allierten) nichts mehr da war. Deshalb gibt es hier keine malerische Altstadt, sondern meist nur gleichförmige Betonbauten, gerade breite Straßen und zweckmäßige Hafenanlagen.

Eine Kirche mit einen sehr hohen Turm direkt über dem Kirchenraum fällt daher sehr auf. Dieser Kirchturm hat viele bunte Glasfenster, die den Innenraum der Kirche dadurch sehr schön beleuchten.

An der Markthalle konnte ich nicht vorbeigehen, das Angebot an Käse war riesig, aber auch Fisch, Muscheln und vieles andere mehr wurde schön dekoriert angeboten. Ich suchte und fand einen alten Calvados, einen guten Tropfen den ich daheim geniessen werde.

Der Shuttlebus brachte mich dann zu einem neuen Einkaufszentrum, das in alten Hafenhallen an den Docks eingerichtet wurde. Es gab die üblichen Modemarken, leider nichts Aufregendes dabei.

Nach einem kleinen Kaffee fuhr ich wieder zurück zur Aidamar und machte es mir im Wellnessbereich bequem. Die Sonne meint es auch hier am Ärmelkanal sehr gut, Temperaturen bis 20 Grad sind für Februar sicher die Ausnahme. Aber wie heisst es doch: ...wenn Engel reisen... ;-))  Mit Musik im Ohr, ab und zu einen Drink und etwas knabbern, das konnte ich gut aushalten.


 

 

Das Ablegemanöver und der Rundgang vor dem Abendessen war schon eine liebgewonnene Routine. Oft fiel die Auswahl des "richtigen" Restaurants schwer, italienisch, asiatisch, bayrisch, Steakhaus oder Sushi?  Das war kein wirkliches Problem, man konnte ja wechseln, ;-)).

 

Abends standen sehr talentierte Crew-Mitglieder auf der Theaterbühne und boten den Gästen ein sehr schönes Showprogramm. Die Crew-Sänger und -Tänzer zeigten zusammen mit der Aida-Band ihr beachtliches Können. Ein gelungener Abend.

 

 Bis bald -  Ecki

 

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Kommentare: 2
  • #1

    keilgertraud@t-online.de (Donnerstag, 14 März 2019 11:15)

    und wieder schönes Erlebnis !!
    LG Traudl

  • #2

    Ecki (Samstag, 16 März 2019 09:44)

    Hallo Traudl,

    Le Havre ist auch eine interessante Stadt,
    aber mit den Hafenstädten im Süden nicht zu vergleichen.
    Im Süden ist es bunter, lebhafter, spannender, irgendwie schöner.

    Viele liebe Grüße!
    Ecki